Die aktuelle Kunstauktion wird wegen Covid-19 auf den 30.05.2020 verlegt. Die Auktion findet als Live-Auktion über Lot-tissimo und wie gewohnt telefonisch statt. Auch nehmen wir gerne Ihre schriftlichen Bietaufträge entgegen.

Jubiläums-Auktion

„Die 50ste“

Live-Auktion

Kunst und Antiquitäten

Samstag, 30. Mai 2020


Bielefeld, Auktionssaal Heeper Straße 206a

Versteigerungsbeginn um 12.00 Uhr

!!! Persönliche Teilnahme an der Auktion nur nach Voranmeldung !!!


Anfahrt von der BAB 2 Hannover - Dortmund

BAB 2 Abfahrt Bielefeld Zentrum (B 66, Detmolder Straße) in Richtung Zentrum
Nach 3,5 km an der großen Ampelkreuzung rechts (Otto-Brenner-Straße)
Nach 2 km an der 2. Ampelkreuzung rechts (Heeper Straße)
Nach 50 m rechts in die Straße Am Scherkamp, Auktionssaal dann sofort rechts durch die Einfahrt

!!! Für Navigationsgeräte bitte eingeben "33607 Am Scherkamp" !!!


Vorbesichtigung

Donnerstag, 28. Mai 2020 und Freitag, 29. Mai 2020 jeweils von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Bitte beachten Sie auch bei der Vorbesichtigung die Einhaltung der Hygieneregeln!


Vorschau auf die Frühjahrsauktion

„Klein aber fein“

lautet das Motto unserer Auktionen und dementsprechend selektiv gestaltet sich das Angebot der Jubiläums-Auktion „Die 50ste“ und präsentiert sich damit auf internationalem Niveau.


Kompletter Katalog


Hier ein Überblick über das Angebot und einige Highlights der Frühjahrsauktion

Einen Großteil des Angebotes umfasst die Sparte Gemälde, hier spannt sich der Bogen von Gemälden alter Meister bis zur Moderne.


M. Cerquozzi (1602-1660) attr., Öl auf Leinwand, 74 x 101 cm

Bei den Altmeistern stechen neben einigen günstig limitierten frühen Grafiken des 16. und 17. Jahrhundert bzw. typischen Niederländern des 17. und 18. Jahrhunderts u.a. Richard Brakenburg (€ 800.-), Aert van der Neer (€ 1.200.-) oder Adrian Brouwer (€ 1.200.-) eine Christoph Schwartz zugeschriebene „Anbetung der Könige“ (€ 500.-) oder ein „Obststillleben mit Personen“ des römischen Meisters Michelangelo Cerquozzi (€ 3.000.-) in erstklassigem Zustand heraus, von hohem geschichtlichem Interesse sind ein großes Portrait des preussischen Husarengenerals Joachim von Ziethen wohl von Georg von Lisietzki aus der Zeit um 1740 (€ 1.500.-) und ein Ganzportrait der Erzherzogin Maria-Josepha von Österreich als Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen wohl des sächsischen Hofmalers Louis de Sylvestre, bei dem es sich möglicherweise um die Vorlage für einen 1750 entstandenen Kupferstich handelt (€ 3.000.-).


Ch. Schwartz (1558-1592) attr., 30 x 20 cm, Öl auf Holz

L. de Sylvestre (1675-1960) attr, 75 x 53 cm, Öl auf Leinwand

Die klassische Malerei des 19. und 20. Jahrhundert ist gut bestückt und zurückhaltend limitiert, hier finden sich erstklassige und teils bedeutende Werke u.a. von Wilhelm Bode (Lauterbrunnental, 79 x 128 cm, € 1.800.-), Anthonie Braakman (Strandszene, € 800.-), Themistokles von Eckenbrecher (Norwegischer Wasserfall, 98 x 143 cm, € 900.-), Ernst Henseler (Sommerabend an der Warthe, 126 x 176 cm, € 3.500.-), Robert A. Hillingford (römischer Karneval, 89 x 75 cm, € 1.200.-), Johannes F. Spohler (Straßenszene, 52 x 42 cm, € 2.800.-), Anthonie Waldorp (große Marine 1856, 98 x 130 cm, € 2.000.-), Emil Hünten (Schlachtenszene 1868, 84 x 135 cm, € 1.000.-) oder ein erstklassiges Damenportrait von Ladislaus von Chachorski (€ 2.000.-), ein herrliches Kinderportrait von David Simonson, das seinen Sohn Ernst Oskar beim Malen zeigt, wird bei einem Limit von nur € 400.- ebenso seine Liebhaber finden, wie ein prächtiges, 1861 datiertes und 118 x 88 cm messendes Gemälde eines bogenschießenden Amors von Emil Jacobs im Originalrahmen aus Privatbesitz oder ein hervorragendes Portrait dreier Jagdhunde von Alfred Wheeler, die mit moderaten € 3.000.- bzw. € 1.200.- ins Rennen gehen.


Preussen, 65 x 58cm, ca.1820, € 600.-

A. Wheeler, 36 x 46 cm, € 1.200,-

R.A. Hillingford, 89 x 75 cm, € 1.200.-

Insbesondere für Sammler und Experten der „Schule von Barbizon“ dürfte großes Portrait eines Bauermädchens in Sonntagstracht mit Brotlaib aus dem Umkreis von Jean-Francois Millet im Originalrahmen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts von höchstem Interesse sein, dieses vollkommen unbekannte und unpublizierte Gemälde stammt aus Privatbesitz und wird mit nur € 800.- aufgerufen.


J.-F. Millet Umkreis, 92 x 72 cm, Öl auf Leinwand, € 900.-

Die Malerei des 20. Jahrhunderts bietet neben typischen Arbeiten u.a. von Lucien Adrion (Straßenszene, € 600.-), Arnold Balwé (Hafenszene, € 1.000.-), Otto Herbig (beidseitiges Gemälde, Doppelportrait und Rauchgoldengel, € 1.000.-), Ludwig Dettmann („Mondnacht“, € 1.200.-), oder Theodor Hagen (Birkenwald € 200.-) Allein drei Arbeiten von Paul Müller-Kaempff (Ansichten von Darß, € 1.900 bis 5.500.-) und zwei typische Pariser Abendansichten von Edouard Leon Cortes, die seinerzeit bei Edgardo Acosta in Beverly Hills erworben wurden (je € 8.000.-), eine große, schon in den 1930er Jahren Jacob Emil Schindler zugeschriebene „niederländische Landschaft mit Windmühle“ aus Privatbesitz wird bei € 3000.- sicherlich ebenso die Experten auf den Plan rufen, wie eine typische Venedigansicht von Antoinetta Brandeis mit hochinteressanter Signaturvariante, ein bisher vollkommen unbekanntes expressives Gemälde von 1916 des späteren Bauhausschülers Willy Zierath kommt bei nur € 400.- unter den Hammer.


Paul Müller-Kaempff, Öl auf Leinwand, 80 x 120 cm, € 5.500.-



Edouard Cortes, „Place de la Bastille“ und „La Tour Saint Jaques“, je 27 x 43 cm, jeweils € 8.000.-

Einen breiteren Raum nehmen seit einigen Jahren Arbeiten osteuropäischer Künstler ein, nach den hervorragenden Ergebnissen der Herbstauktion für ungarische und polnische Künstler, können wir auch diesmal wieder mit einem umfangreichen Angebot aufwarten, neben typischen Arbeiten u.a. von Bohumil Dvorsky (€ 200.- bzw. 800.-), Miloslav Holý (€ 100.- bzw € 600.-), Jean Peské (Collioure, € 250.- bzw. 1.000.-), oder Wojciech bzw. Jerzy Kossak (französischer Kürassier, € 800.- bzw. Cowboys, € 150.-), wird ein typischer Akt des polnischen Malers Wojciech Weiss mit doppeltem Gutachen von Jadwiga Oczko-Kozlowska bei € 6.000.- aufgerufen.


Wojciech Weiss, Öl auf Platte, 61 x 80 cm, € 6.000.-

Die Moderne ist mit interessanten, durchweg günstig limitierten Arbeiten vertreten, hier finden sich neben acht Arbeiten von Joseph Beuys (Radierung und Serigrafien, € 100.- bis 400.-), vier Grafiken von Georges Braque (€ 120.- bis 400.-) oder drei Radierungen von Salvatore Dali (alle unlimitiert) u.a. die seltene Mappe „Repli“ von Henri Matisse von 1947 in komplettem Zustand mit Schuber (€ 900.-), die Farblithographie „Chloe“ von Marc Chagall aus dem Jahr 1961 (€ 400.-) und die kompletten Ausgaben "Miro Graveur I - III" und "Miro Lithographe I - VI" mit allen Originalen in Bestzustand (€ 300.- bzw. 1.500.-).

Aus Privatbesitz stammt eine Sammlung von 18 Arbeiten zeitgenössischer chinesischer Künstler, die meist in den 1990ern direkt von den Künstlern erworben wurden, hier finden sich allein sechs Skulpturen von Liu Sunfa (€ 600.- bis 2.400.-), der zahlreiche großplastische Arbeiten in China ausführte sowie zehn teils großformatige Arbeiten von Lu Zuogeng (€ 300.- bis 6.000.-).


Wang Yigang, Öl auf Leinwand 1994, 91 x 110 cm, € 3.000.-

Besonderes Augenmerk legen wir seit Jahren auf die Arbeiten westfälischer Künstler, neben etlichen Holzschnitten von Victor Tuxhorn oder neun Zeichnungen von Woldemar Winkler (jeweils € 100.- bis 200.-) finden sich zwei Arbeiten von Ernst Sagewka (u.a. Haager Stillleben von 1913, € 1.000.-) und ein großes Gemälde von Walter Kramme (Steinbruch, 1913, € 1.000,-), von Wilhelm Schabbon kommt neben einem typischen Blumenstillleben ein bisher vollkommen unbekanntes Doppelgemälde „Gelbes Haus in Sieker“ von 1924 und „Blick auf Sieker mit Stromleitung“ von 1927 unter den Hammer (€ 2.000.-).

Eine herrliche frühe Ansicht von Bielefeld aus der Zeit um 1840 stammt von Rudolf von Laer und nicht wie in der Literatur bisher angegeben von Ferdinand von Laer, diese einmalige Gouache wird mit nur 300.- aufgerufen.


R. von Laer, Bielefeld von Südwesten, ca. 1840, € 600.-

Natürlich umfasst die Offerte auch den Bereich der klassischen Antiquitäten, im Bereich Porzellan finden sich neben verschiedenen Figuren (u.a. Sammlung Hundefiguren) diesmal viele Geschirrteile mit Kakiemon- und Drachendekor von Meissen (u.a eine Terrine aus dem Besitz der Fürsten zu Lippe-Detmold, € 500.-), ein Paar große, runde Porzellangemälde von 1885 im Originalrahmen (€ 600.-) oder eine große Ansichtentasse von St. Petersburg um 1820 (€ 250.-).


Paar Porzellangemälde 1885

Fürstenhaus Lippe-Detmold

Durchmesser je 67 cm

Sammlergegenstände aus vielen Bereichen runden das Angebot ab, die Silbersparte bietet z.B. ein schweres Tablett des Stuttgarter Meisters Carl Osterberg in erstklassiger Erhaltung (€ 900.-) und einen großen Ehrenpokal für das „19. Bundesschießen in Köln 1930“ (€ 800.-), bei den Asiatika finden sich eine Sammlung chinesischer Jadeschnitzereien (€ 200.- bis 500.-) und aus Burma stammt ein großer stehender Buddha in hervorragender Erhaltung (€ 1.500), bei den Möbeln fällt neben einer ganzen Reihe von günstigen Barockkommoden (o.L. bis € 700.-) ein französischer Renaissancetisch (€ 2.000.-) oder ein höfischer Prunkspiegel des 18. Jahrhunderts (€ 7.000.-) auf, weiterhin umfasst das Angebot z.B. verschiedene Uhren, einen großen Elfenbeinhumpen € 3000.-), eine Kollektion Krokolederkoffer, seltene Bücher (meist Reisebeschreibungen), eine Spezialsammlung „Stettin/Ostsee“ mit alten Karten und Ansichten sowie über 2.000 Postkarten und Belegen und eine umfangreiche Sammlung von Stereobetrachtern, Stereokarten und Raumbildalben (meist Konvolute ohne Limit bis € 300.-).


Skelettuhr, ca. 1810, H 32 cm

Frankreich 2. H. 19.

Erbach 2. H.19. Jhd., H 37,5 cm

Beendet wird unsere Auktion klassischerweise mit Schmuck und Uhren, hier spannt sich der Bogen von günstig limitierten Stücken mit Diamant- und Steinbesatz, dabei u.a. ein Anhänger mit einem Tropfendiamant von 2.80 ct. (€ 2.000.-) oder ein Solitärring von 1.28 ct. (€ 1.500.-) bis zu Arbeiten namhafter Juweliere, hier fallen neben fünf Schmuckstücken von Elisabeth Treskow (€ 300.- bis 1.000.-) und allein zwölf Arbeiten von Otto Hahn (€ 300.- bis 1.800.-) insbesondere zwei hervorragende Arbeiten auf, die wohl von dem bedeutenden Berliner Goldschmied Ferdinand Richard Wilm stammen (€ 1.200.- und € 2.500.-), das Uhrenangebot umfasst günstige Stücke von Rolex, Brequet, Chopard oder Jaeger-Le Coultre, eine Chopard „Happy Diamonds“ z.B. wird sogar unlimitiert angeboten.


Elisabeth Treskow ca. 1940

Spindeluhr Gold ca.1790

wohl F.R. Wilm Berlin ca. 1920



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