Frühjahrsauktion

Kunst und Antiquitäten

Samstag, 5. Mai 2018


Bielefeld, Auktionssaal Heeper Straße 206a

Einlass und Vorbesichtigung ab 10.00 Uhr

Versteigerungsbeginn um 12.00 Uhr


Anfahrt von der BAB 2 Hannover - Dortmund

BAB 2 Abfahrt Bielefeld Zentrum (B 66, Detmolder Straße) in Richtung Zentrum
Nach 3,5 km an der großen Ampelkreuzung rechts (Otto-Brenner-Straße)
Nach 2 km an der 2. Ampelkreuzung rechts (Heeper Straße)
Nach 50 m rechts in die Straße Am Scherkamp, Auktionssaal dann sofort rechts durch die Einfahrt

!!! Für Navigationsgeräte bitte eingeben "33607 Am Scherkamp" !!!


Vorbesichtigung

Donnerstag, 3. Mai 2018 und Freitag, 4. Mai 2018 jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag, 5. Mai 2018 von 10.00 bis 11.30 Uhr


Vorschau auf die Frühjahrsauktion

„Klein aber fein“

lautet das Motto unserer Auktionen und dementsprechend selektiv gestaltet sich das Angebot der Herbstauktion und präsentiert sich damit auf internationalem Niveau.

Kompletter Katalog

Hier ein Überblick über das Angebot und einige Highlights der Herbstauktion

Das sicherlich früheste Gemälde stellt ein Heinrich Aldegrever zugeschriebenes Portrait aus der Zeit um 1540 dar, dass vermutlich den Münsteraner Wiedertäufer Jan van Leiden zeigt, das interessante Gemälde wird mit nur € 800.- aufgerufen.

Die Offerte an Grafiken, Gemälden und Skulpturen bietet einige interessante Arbeiten des 17. und 18. Jhds., neben typischen Werken z.B. von Jan Baptist Lamprechts (Erntedankfest, € 1.000.-), Johann Heinrich Roos (Arkadische Landschaft, € 1.000.-) oder einer "Sixtinischen Madonna" von Johann Christoph Rincklage (€ 4.900.-) wird ein 118 x 200 cm großes Geflügelbild des Niederländers Melchior de Hondecoeter, dass mit nur € 3.300 aufgerufen wird, die Sammler auf den Plan rufen.


Melchior de Hondecoeter, 118 x 200 cm, € 3.300.-

Wir freuen uns besonders, diesmal zwei, bisher völlig unbekannte Portraits der Paderborner Malerfamilie Stratmann aus Privatbesitz anbieten zu können, es handelt sich zum einen um das einzig bekannte und 1797 datierte Portrait des Abtes der Paderborner Benediktinerabtei am Abdinghof Ignatius Palland von Anton Johann Stratmann und um ein gegen 1830 entstandenes Portrait des Paderborner Bischofs Friedrich von Ledebur - Wicheln welches von der Hand des Sohnes Anton Ferdinand Stratmann stammt, die beiden gut erhaltenen Gemälde werden mit € 1.200 .- bzw. € 500.- aufgerufen.


Anton Joseph Stratmann, 72 x 61 cm, € 1.200.-

Den überwiegenden Teil des Angebotes stellen Werke des 19. und 20. Jhd. dar. Neben typischen Werken u.a. von Pietro Aldi (Venedig, € 300.-), Cornelius Bouter (Bauernszene, € 300.-), Julius Fürst ("Holsteinische Rotbunte", € 150.-), Hermann Gradl (Blick auf Überlingen, € 400.-), German Grobe (Fischerboote bei Katwijk, € 300.-), Otto Hamel (Venedig, € 800.-), Johannes Holst (Offiziersportrait, € 300.-), Eugen Kampf (Bretonisches Dorf, € 200.-), Franz von Lenbach attr. (Mädchenportrait, € 200.-), Adolf Schweitzer (Jäger im Winterwald, € 1.000.-) oder Carl Hilgers (Kapelle am Rhein, € 200.-), finden sich ein fast lebensgroßes Mädchenportrait von Nathaniel Sichel (€ 500.-), eine typische "Abendlandschaft am Bodden" von Louis Douzette (€ 1.500.-) und eine seltene, gegen 1845 entstandene Zeichnung zweier Zwerge von Carl Spitzweg (€ 200.-) mit Signaturstempel, die bisher nicht im Werkverzeichnis aufgeführt ist.


F. von Lenbach attr., 38 x 28 cm € 200.-

P. Aldi, 63 x 45 cm, € 300.-

C. Spitzweg, 22 x 13 cm, € 200.-

Eine schöne Auswahl an figürlichen Arbeiten bietet neben einigen unsignierten Arbeiten durchweg günstig limitierte Bronzen von A. Carrier-Belleuse, G. Jaeger, Ch. E. Jonchery, F. Lepcke, P. J, Mene, H. Prell, V. Seifert oder G. Schliepstein (€ 300.- bis € 500.-), besonders interessant ist die seltene Lampe "Asiatischer Jongleur" von Roland Paris (€ 800.-) oder die Bronze "Echo" von Richard Scheibe (€ 2.000.-).


Teil des Figurenangebotes, € 300.- bis € 500.-

Wie üblich werden wieder viele unsignierte, aber auch Arbeiten namhafter Künstler u.a von Otto Ackermann, Moritz Bauernfeind, Henry Barnabas Bright, Carl Henning, Fritz Heydendahl, Johann Daniel Holz, Karl Kaufmann, Richard Klingen, Wilhelm Meyerheim, Adolf Oberländer, Max Rabes, Fernando Silvani oder Arnold Schatz unlimitiert angeboten, unlimitiert gehen sogar zwei typische Winterbilder von Fritz Osswald und acht Landschaften des Weimaraners Max Oehler ins Rennen.


Max Oehler, 58 x 41 cm

Martin Erich Horst, 56 x 71 cm

Fritz Osswald, 71 x 77 cm

Die Klassische Moderne und Moderne bietet neben niedrig limitierten oder sogar unlimitierten Graphiken von Lovis Corinth (Konvolute, € 100.- bzw. € 200.-), Paul Cezanne (Aquatintaradierung "Paysage a Anverse", ohne Limit), Marc Chagall (Farblithographie "Festin nuptial dans la Grotte des Nymphes", € 1.000.-) bzw. Mappenwerken von B. Goldschmidt, W. Klemm oder O. Rodewald (€ 100.- bis € 300.-) einige hochkarätige Arbeiten, neben einem schönen Rückenakt von Paul Mathias Padua (€ 2.500.-) sind es sicherlich das 100 x 145 cm große, marktfrische Gemälde "Welle" von Karl Hagemeister aus alter Bielefelder Privatsammlung mit einem Limit von € 10.000.- oder eine 100 x 66 cm große typische kubistische Arbeit von etwa 1927 des polnischen Malers und Mitbegründer der Künstlergruppe "Bunt" Jerzy Hulewicz mit einem Limit von € 12.500.- zu der ein aktuelles polnisches Gutachten vorliegt, die die Sammler auf den Plan rufen werden.


Karl Hagemeister, 100 x 145 cm, € 10.000.-

Jerzy Hulewicz, 100 x 66 cm, € 12.500.-

Das wohl historisch bedeutsamste Gemälde stammt von der 1903 im Warschauer Ghetto geborenen, jüdischstämmigen Malerin Felka Platek, die sich zusammen mit ihrem Ehemann, dem bedeutenden Maler Felix Nussbaum ab 1939 vor der Gestapo in Belgien versteckte, 1944 wurde das Paar verraten, nach Auschwitz deportiert und ermordet, von dieser Malerin sind nur eine Handvoll Zeichnungen und zwei Gemälde bekannt und daher kann dieses bisher unbekannte, von uns angebotene Portrait einer Dame von 1942 aus belgischem Privatbesitz als absolute Rarität gelten, das marktfrische Gemälde in unberührtem Originalzustand wird mit € 10.000.- aufgerufen


Felka Platek, 78 x 58 cm, € 10.000.-

Die regionale Kunst wird von uns in zunehmendem Maße vertreten, nach der erfreulichen Resonanz und einigen unerwarteten Zuschlägen in den letzten Auktionen bieten wir auch diesmal ein hochinteressantes Angebot. Von Peter August Böckstiegel kommen diesmal allein sieben Arbeiten unter den Hammer, neben einem Apfelstillleben von 1949 (€ 1.400.-) oder einer Kohlezeichnung (ohne Limit) sind es vor allen zwei der begehrten Blätter aus der "Bauernmappe" von 1922 ("Die Kartoffelernte" und "Frühling in Cossebaude" in "Blau - Rot - Gelb“, € 1.200.- bzw. € 800.-), die sicherlich das hiesige Interesse auf sich ziehen werden, nicht weniger interessant dürften zwei Gemälde von Wilhelm Schabbon (Hagebutten und Bauernhaus in Sieker, € 400.- bzw. € 350.-), Hermann Freudenau ("Timpenkrug", € 1.200.-) oder Max Westhäuser (Blick auf Dornberg, € 350.-) sein, eine absolute Rarität stellt ein Ölgemälde mit dem Blick auf die Sparrenburg des Bielefelder Malers Paul Kottenkamp dar (€ 1.200.-), ebenfalls einmalig dürfte das mit 140 x 200 cm gewaltige Panorama der Stadt Detmold von Walter Kramme sein (€ 2.000.-). Eine höchst interessante Arbeit stellt das Gemälde "Ziegelei" von oder nach Hermann Stenner dar, das wir mit nur € 600.- aufrufen. Abgerundet wird das Angebot durch Arbeiten u.a. von Ernst Hase, Eduard Herterich, Albert Stuwe, Hansgerd Ruwe, Theo Hölscher oder Kristina Redecker, von dem Güterslohers Maler Paul Westerfrölke liegen allein über 100 Gemälde und Zeichnungen vor (meist Konvolute, ohne Limit bis € 400.-).


Peter August Böckstiegel "Frühling in Cossebaude", 54 x 68 cm, € 800.-

Die Abteilung Asiatika bietet aus der Sammlung Prof. Wilhelm Blume neben einigen schönen Qing - Möbeln, wie einem geschnitzten Halbschrank "Fangjiaogui" aus Zitanholz oder einer hochdekorativen Truhe auf Gestell (€ 600.- bzw. € 400.-), frühe Keramiken (u.a. seltene Sancai - Anbietplatte der Tang - Zeit, € 800.-), Porzellane, figürliche Arbeiten in Bronze, Stein, Elfenbein und Holz, sowie einige erstklassige Rollbilder vorwiegend der Daoguang - Periode (€ 200.- bis € 400.-) und chinesischen Schmuck, u.a. eine höfische Prinzessinnenhaube mit Eisvogelfedern (€ 400.-) und seltene Silberamulette (Konvolute je € 200.-).


Silberfiguren "Rairoad workers", H je 13 cm, € 1.200.-

Die Porzellanofferte bietet meist günstig limitierte Stücke von KPM Berlin, Meissen und Rosenthal, herausragend ist eine seltene, frühe Ausformung des "Allegorie des Winters" von Johann Joachim Kaendler nach den Figuren von Balthasar Permoser, die gegen 1740 im Meissen entstandene Figur wird mit € 1.500.- aufgerufen, andere Meissen - Figuren werden durchwegs unter € 400.- angeboten.


Teil des Porzellanangebotes

Vervollständigt wird das Angebot durch hochwertige Einzelstücke aus verschiedenen Bereichen, es finden sich z.B. einige Möbel von einer Louis-Seize-Kommode in hervorragendem Zustand (€ 600.-) bis zu einem Vierersatz Stühle der „Amsterdamsche School“ (ohne Limit), eine Bilderuhr des frühen 19. Jahrhunderts mit der Ansicht der Doms zu Trier (€ 500.-) und verschiedene Figuren in Bronze, Holz, Elfenbein und Keramik, eine figürliche Majolika – Blumensäule mit passendem Cachepot mit einer Gesamthöhe von 140 cm wird mit nur € 350.- aufgerufen und ein imposanter Blumenputto mit einer Höhe von 65 cm startet bei € 1.000.-.


Frankreich 19. Jhd., € 800.-

Blumenputto, H 65 cm, € 1.000.-

Elfenbein, Anfang 20. Jhd., € 150.-


Italien 17. Jhd., 38 cm, € 1.500.-

Bilderuhr „Trier“, 97 x 111 cm, € 500.-

Abgerundet wird das Angebot durch eine umfangreiche Auswahl von Schmuck und Uhren, dabei finden sich u.a. einige teils sehr günstig limitierte Ringe (u.a. mehrere diamantbesetzte Ringe mit Brillanten bis 0.80 ct. zwischen ohne Limit und € 800.-), ein Anhänger mit großem Peridot und einem Brillant von 1.40 ct. G/vvsi mit grading report startet bei € 7.500.- und ein diamantbesetztes Collier mit einem Smaragd von ca. 5.50 ct. wird mit € 10.500.- aufgerufen, die auffälligsten Schmuckstücke sind sicherlich ein Schlangencollier des frühen 19. Jahrhunderts (€ 1.200.-) und ein Paar Manschettenknöpfe aus dem Besitz des Erzherzogs Franz Ferdinand von Österreich im originalen Kasten (€ 300.-) Ausgesprochen selten tauchen im Markt russische Schmuckstücke der Zarenzeit auf, wir rufen ein St. Petersburger Aquamarincollier von I. Morosow in perfektem Zustand in originalem Kasten für € 3.000.- und eine typisch russische Käferbrosche im naturalistischen Stil des frühen 20. Jhd. aus St. Petersburg für € 4.500 auf.

Eine HTU Rolex Oyster Perpetual Datejust mit blauen Ziffernblatt in Stahl startet mit € 2.000.-, die passenden Rolex DAU gibt schon für € 500.- oder mit Brillantbesatz für € 700.-, verschiedene HAU wie eine Omega „DeVille“, eine Baume & Mercier „Reviera“ oder eine nummerierte Masterpiece von Maurice Lacroix in Stahl/Gold gehen sogar unlimitiert ins Rennen


Brillant und Peridot, € 7.500.-

Franz Ferdinand von Österreich, € 300.-

St. Petersburg 1908 - 1917, € 4.500.-


Gold 14kt. 1. Hälfte 19. Jhd., € 1.200.-

Gold, Smaragd und Brillanten, € 10.500.-


Rolex Oyster Perpetual, € 2.000.-



------------------- Das Stammhaus bleibt im Zentrum Am Bach 1a -------------------

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