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Herbstauktion

Kunst und Antiquitäten

Samstag, 21. Oktober 2017


Bielefeld, Auktionssaal Heeper Straße 206a

Einlass und Vorbesichtigung ab 10.00 Uhr

Versteigerungsbeginn um 12.00 Uhr


Anfahrt von der BAB 2 Hannover - Dortmund

BAB 2 Abfahrt Bielefeld Zentrum (B 66, Detmolder Straße) in Richtung Zentrum
Nach 3,5 km an der großen Ampelkreuzung rechts (Otto-Brenner-Straße)
Nach 2 km an der 2. Ampelkreuzung rechts (Heeper Straße)
Nach 50 m rechts in die Straße Am Scherkamp, Auktionssaal dann sofort rechts durch die Einfahrt

!!! Für Navigationsgeräte bitte eingeben "33607 Am Scherkamp" !!!


Vorbesichtigung

Donnerstag, 19. Oktober 2017 und Freitag, 20. Oktober 2017 jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag, 21. Oktober 2017 von 10.00 bis 11.30 Uhr


Vorschau auf die Herbstauktion

„Klein aber fein“

lautet das Motto unserer Auktionen und dementsprechend selektiv gestaltet sich das Angebot der Herbstauktion und präsentiert sich damit auf internationalem Niveau.

Kompletter Katalog

Hier ein Überblick über das Angebot und einige Highlights der Herbstauktion

Das früheste Gemälde stellt ein Heinrich Aldegrever zugeschriebenes Portrait von etwa 1540 dar, welches wohl den Münsteraner Wiedertäufer Jan van Leiden darstellt und mit nur € 1.200.- aufgerufen wird.

Die Offerte an Grafiken, Gemälden und Skulpturen bietet neben einigen interessanten frühen Arbeiten, wie einem Portraitpaar schwäbischer Adliger von 1642 und 1662 (€ 800.-), einer signierten und 1658 datierten Landschaft von Sybrand van Beest (€ 600.-) oder einem typischen Gemälde von Johann Heinrich Roos (€ 1.500.-) hauptsächlich Werke des 19. und 20. Jhd.

Im Mittelpunkt stehen hier sicherlich ein vielfiguriges Gemälde einer niederländischen Fährstation von Charles Henri Leickert (€ 3.000.-), eine erstklassige Soldatenszene von Alexandre Louis Leloir (€ 1.000.-), ein sehr seltenes Stillleben des Münchner Malers Josef Rösl von 1901 (€ 800.-) oder eine typische "Landschaft am Montmatre" des als "Ruisdael de Montmatre" bekannten Pariser Malers Georges Michel, der als Begründer der modernen Landschaftsmalerei und Vorläufer der sog. "Schule von Barbizon" gilt (€ 400.-), ein großes, 1865 datiertes Gemälde von Louis Spangenberg im originalen Prunkrahmen wird sogar unlimitiert ausgeboten.


Ch. L. Leickert 27 x 35 cm, € 3.000.-

Neben typischen Werken u.a. von Jules Achille Noël (Strand bei Tréport, € 600.-), Eduard Böhm (zwei österreichische Landschaften, je € 200.-), Willy Moralt (Waldlandschaft, € 400.-), Charles Webb („Das unterbrochene Kartenspiel“, € 400.-), Arthur Kampf (Atelierszene, € 200.-), German Grobe (Schafherde bei Katwijk, € 500.-), Georg Macco ("Tempelbay auf Spitzbergen", € 500.-), Heinrich Hartung („Motiv aus dem Rheingau“, € 300.-), einem „Bretonischen Doppelgespann“ von Julius Seyler (€ 400.-) oder zwei typischen Stallszenen von Johann Conrad Gessner (€ 400.-) und Alphonse Verhoesen (€ 200.-) fällt eine großformatige und seltene Darstellung eines "Graditzer Vollblutes" von Eduard Ockel auf (€ 1.300.-), einige Arbeiten teils bekannter Künstler wie Heinrich Liesegang, Leo Küppers, Emil Volkerts oder Ludwig Voltz bleiben unlimitiert.


A.L. Leloir, 44 x 55 cm, € 1.000.-

J.A. Noël, 54 x 38 cm , € 600.-

G. Michel ~1830, 36 x 54 cm, € 400.-

Aus einer niedersächsischen Sammlung von „Worpswedern“ stammt neben typischen Landschaften u.a von Carl Vinnen (€ 500.-), Berta Schilling (€ 300.-), Berthold Mügge (€ 100.-) oder Karl Arste ( € 150.-) ein herrliches Gemälde von Hans am Ende (€ 2.000.-), eine um 1930 entstandene und gut dokumentierte Version des bekannten Gemäldes „Sturm im Teufelsmoor“ von Otto Modersohn stammt aus der gleichen Sammlung und wird mit nur € 8.000.- aufgerufen.


O. Modersohn, 61 x 91 cm, € 8.000.-

Mittlerweile zum festen Programm unserer Auktionen gehören Arbeiten polnischer Künstler, hier finden sich diesmal neben einem Mädchenportrait von Jan Matejko (€ 6.000.-) u.a. ein typisches, großes Blumenstillleben von Alfons Karpinski (€ 2.000.-), ein Portrait einer mondänen Dame von Tadeusz (Tade) Styka (€ 1.800.-) eine "Tänzerin mit Tambourin" von Hendryk Siemiradzki (€ 1.000.-), eine „Flora“ von Boleslav Szankowski (€ 1.200.-), und zwei Aquarelle von Jacek Malszewski (€ 800.-/1.000.-) von denen eines seine Frau Maria zeigt und deren Sammlungsstempel trägt, von höchster Seltenheit ist ein Selbstportrait des mit nur 23 Jahren verstorbenen Maurycy Gottlieb, von dem nur wenige Gemälde bekannt sind, dieses Gemälde, zu dem auch ein Gutachten aus dem Nationalmuseum Posen vorliegt, wird bei € 25.000.- aufgerufen.


A Karpinski, 35 x 97 cm, € 2.000.-

Die klassische Moderne und Moderne bietet neben niedrig limitierten oder sogar unlimitierten Arbeiten u.a von E. Barlach (Lithographie € 150.-), M. Chagall (u.a. große Farblithographie aus "Daphnis et Chloe", € 2.000.-) S. Dali (Grafiken, ohne Limit bis € 300.-), O. Dix (Lithographie „Mädchen mit Katze“, € 300.-), G. Grosz (Lithographie „Straßenecke“, € 500.-), K. Kollwitz (Lithographie "Schwatzende Frauen mit ihren Kindern", € 800.-) oder E. Nolde (Lithographie „Ältere Herren“, ohne Limit), ein Gemälde von Albert Schiest-Arding (Dorfstraße, € 400.-), zwei große Bronzearbeiten von Jürgen Klein (€ 800.-/900.-), die Zeichnung "Magdalena" von Lovis Corinth (€ 1.200.-) und ein Aquarell des Expressionisten Carl Grossberg von 1921, das seine spätere Frau Tilda zeigt (€ 1.200.-), eine Kollektion von vier großformatigen Grafiken des Bauhäuslers Herbert Bauer und fünf ebenfalls großformatige Arbeiten von Paul Wunderlich (alles ohne Limit) sowie das große Konvolut von 150 Grafiken der 1960er und 1970er Jahre wird sicherlich die Sammler auf den Plan rufen.


L. Corinth, 31 x 48 cm, € 1.200.-

Die regionale Kunst wartet neben dem Gemälde „Frühling in Westfalen“ von Ludwig Godewols (€ 1.200.-) mit allein sieben Radierungen des Osnabrücker Franz Hecker auf (alle ohne Limit), neben Arbeiten u.a von P.A. Böckstiegel, B. Peppinghege, K. Seifet V. Tuxhorn oder R. Sprick finden sich über 100 Arbeiten des Gütersloher Malers Paul Westerfrölke (Einzelpositionen, ohne Limit bis € 150.-, Konvolut von 44 bzw. 52 Arbeiten € 400.- bzw. 500.-).

Als eines unserer Highlights darf sicherlich eine über 150 Teile umfassende Sammlung von Arbeiten Bielefelder Goldschmiede wie Wolfgang Tümpel, Rudolf Feldmann oder Otto Hahn gelten, die Sammlung wird in aufgeteilt in 52 Positionen günstig limitiert ausgeboten.


L. Godewols 1919, 50 x 65 cm, € 1.200.-

Aus dem Nachlass des Fotografen Walter Köster (Pausa 1904 – 1988 Bad Salzuflen) stammen über 200 Fotografien aus dem Atelier Arthur und Walter Köster; Arthur Köster und sein Bruder Walter gehören zu den bedeutendsten Architekturfotografen Deutschland, ihre produktivste Phase fällt in die Jahre vor dem zweiten Weltkrieg, die Sammlung mit vielen exemplarischen Stücken wird in Konvoluten ab € 100.- aufgerufen, mit einem Ausruf von € 1.000.- teuerstes Los stellt eine einmalige Sammlung von 27 Aufnahmen des Reichsluftfahrtministeriums in Berlin von 1935 dar, weiterer Schwerpunkt bei den Fotografien stellt eine Orientsammlung mit Aufnahmen von G. Berggren, den Gebrüdern Zangaki und dem Atelier Lehnert & Landrock dar, Teile der Sammlung stammen aus dem Besitz des Kapitäns der SMS Loreley Kapitänleutnant Wilhelm Draeger, der ab 1880 mit der Loreley in Konstantinopel stationiert war und von hier aus mehrmals Rundreisen durch das Stationsgebiet im Mittelmeer unternahm (mehrere Konvolute zwischen € 100.- und € 300.-).


Gebr. Zangaki Kairo, 21 x 27 cm

Lehnert & Landrock Tunis, 30 x 24 cm

A. und W. Köster Berlin, 18 x 24 cm

Die Abteilung Asiatika bietet neben einigen japanischen Elfenbeinfiguren (€ 200.- bis € 300.-) eine hervorragend erhaltene chinesische Stele der nördliche Wie-Dynastie oder der frühen Tang-Dynastie aus altem deutschen Offiziersbesitz und wird mit € 3.000.- aufgerufen.


Stele, H. 62 cm, China Tang-Dynastie

Der Bereich der klassischen Antiquitäten ist gut bestückt, das Porzellan- bzw. Keramikangebot beispielsweise bietet vorwiegend Figuren von Meissen, Nymphenburg und Volkstedt, u.a. Meissner Amouretten (ohne Limit bis € 400.-) oder große Nymphenburger Figuren von Joseph Wackerle (Papagei € 800.- und Mohr € 1.200.-), verschiedene Meissner Teedosen „1001 Nacht“ werden zwischen € 200.- und € 400.- aufgerufen, ein Kaffeeservice „Tischchenmuster“ gibt es schon für € 600.-.

Die Silberofferte bietet Stücke des 19. Jahrhunderts (u.a Teekanne von Hester Bateman von 1810 und Kaffeekanne auf Rechaud von Joseph Angell I. von 1829 (je € 600.-) oder drei 1894 von Mappin & Webb in Sheffield gefertigten Traubenschalen für den Premierminister von Nepal (€ 1.200 bis € 1.200.-) bis zu modernen Stücken des Bauhausschülers Wolfgang Tümpel (€ 100.- bis € 300.-).


Teil der Silberofferte

Weiterhin finden sich einige Glasobjekte des 17. bis 20. Jhd. (u.a. übergroßer Nuppenrömer des 17. Jhd. ,€ 300.-, vergoldeter Zechliner Wappenpokal des 18. Jhd., € 600.- oder Lampenfuß von Barovier & Toso,€ 400.-), frühe Uhren, wie eine vergoldete Augsburger Telleruhr des frühen 18. Jahrhundert (€ 600.-) oder eine prächtige vergoldete Pariser Bronzependule (€ 900.-) Möbel (u.a. Brandenburger Barockschrank für € 800.- oder ein erstklassiger Louis Seize-Sekretär für € 2.200.-), Schnitzarbeiten in Holz und Elfenbein (z.B. prächtige „Patronae Bavariae“ des 18. Jhd. für € 900.- oder Elfenbeindose mit Mädchenakt für € 600.-), einige griechische Tetradrachmen (€ 100.- bis € 150.-), ein seltener Stollwerck-Verkaufswagen aus den 1930er Jahren (€ 1.000.-) und verschiedene Zierobjekte aus Silber mit Steinen, Bernstein oder Email.


Tüllenkanne Muskau 18. Jhd.

Bronze vergoldet, H 62 cm, Paris 1835

H 26 cm, Teplitz ca. 1900

Abgerundet wird das Angebot durch eine kleine Auswahl von Schmuck und Uhren, hier finden sich neben günstig limitierten Ringen (€ 100.- bis € 800.-), Colliers, Broschen, Anhängern, Armbändern und Ohrringen z.B. ein prächtiger Platinring mit zwei jeweils 1.20 ct. großen Brillanten (€ 1.800.-), eine emaillierte und reich besetzte goldene Genfer Vinaigrette des frühen 19. Jahrhunderts in Käferform mit originaler Goldkette, die mit nur € 900.- aufgerufen wird oder ein schwerer Armreif mit Leopardenköpfen für € 1.600.-, unter den Hammer kommen diesmal auch verschiedene Schmuckstücke von Bulgari (Armreif Zero für € 600.-, Anhänger Tondo Sun mit Brillanten für € 400.- und Ring „Onyx“ für € 300.- sowie die passenden Ohrstecker „Onyx“ für € 200.-), eine massivgoldene Damenuhr "Rolex Oyster Perpetual Date" wird bei einem Aufrufpreis von nur € 1.700.- sicherlich einiges Interesse wecken.

Eine goldene HTU "A. Lange & Söhne Glashütte“ in gutem Zustand im Originalkasten mit Garantiekarte wird mit € 1.200.- aufgerufen, Klassiker, wie eine "Rolex Oyster Perpetual Datejust" oder eine "Omega Speedmaster Professional Mark II" werden bei € 2.000.- bzw. € 800.- aufgerufen, aktuelle Modelle, wie eine "Chopard Mille Miglia" wird bei einem Aufrufpreis von nur € 1.500.- sicherlich ebenso einen neuen Besitzer finden wie drei "Maurice Lacroix Classique Modell 57620 Automatik" in minimal unterschiedlicher Ausführung in fast neuwertigem Zustand, für die moderate € 300.- bzw. € 400.- angesetzt sind.


Platin, Paar Brillanten a 1.20 ct., ~1930

Gold, Email, Perlen und Rubine, ~1840

Gold 14kt. und Diamantrosen, 19. Jhd.


Bulgari "Tondo Sun" mit Brillanten

"Rolex Oyster Perpetual Datejust"



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