Herbstauktion

Kunst und Antiquitäten

Samstag, 26. Oktober 2019


Bielefeld, Auktionssaal Heeper Straße 206a

Einlass und Vorbesichtigung ab 10.00 Uhr

Versteigerungsbeginn um 12.00 Uhr


Anfahrt von der BAB 2 Hannover - Dortmund

BAB 2 Abfahrt Bielefeld Zentrum (B 66, Detmolder Straße) in Richtung Zentrum
Nach 3,5 km an der großen Ampelkreuzung rechts (Otto-Brenner-Straße)
Nach 2 km an der 2. Ampelkreuzung rechts (Heeper Straße)
Nach 50 m rechts in die Straße Am Scherkamp, Auktionssaal dann sofort rechts durch die Einfahrt

!!! Für Navigationsgeräte bitte eingeben "33607 Am Scherkamp" !!!


Vorbesichtigung

Donnerstag, 24. Oktober 2019 und Freitag, 25. Oktober 2019 jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag, 26. Oktober 2018 von 10.00 bis 11.30 Uhr


Live-Bieten über www.lot-tissimo.com


Vorschau auf die Herbstauktion

„Klein aber fein“

lautet das Motto unserer Auktionen und dementsprechend selektiv gestaltet sich das Angebot der Herbstauktion und präsentiert sich damit auf internationalem Niveau.

Kompletter Katalog

Hier ein Überblick über das Angebot und einige Highlights der Herbstauktion

Sehr selten tauchen auf dem Markt unbekannte Bronzearbeiten der Renaissance auf. Bei einem figürlichen Schreibzeug aus aus englischem Privatbesitz mit der Darstellung eines Mannes auf Widderkopf und einem Wappen, dass der venezianischen Familie Gritti oder Dandolo angehört, handelt es sich um ein unbeschriebenes, singuläres Werk aus dem frühen 16. Jahrhundert, dass mit großer Wahrscheinlichkeit um 1520 in Padua in der Werkstatt des Andrea Briosco, gen. „Il Riccio“ entstand (Limit € 2.500.-).


Andrea Briosco (1471 – 1532) attr.

Einen Großteil des Angebotes umfasst die Sparte Gemälde, hier spannt sich der Bogen von Gemälden alter Meister bis zur Moderne.

Bei den Altmeistern sticht neben einigen deutschen und niederländischen Gemälden des 17. und 18. Jahrhunderts ein bedeutendes Gemäldepaar mit Darstellungen von Liebespaaren in Landschaften heraus, die jeweils etwa 130 x 90 cm messenden Gemälde befinden sich in sehr gutem Zustand und stammen aus dem Umkreis oder der Nachfolge des Niederländers Jan de Baen (Limit jeweils € 1.000.-).

Jan de Baen (1633 - 1702), jeweils ~130 x 90 cm, ~1680, jeweils € 1.000.-

Die klassische Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhundert ist gut bestückt und zurückhaltend limitiert, hier finden sich typische Werke u.a. von Louis Douzette (Abend am Bodden, € 1.200.-), Jan Frederic van Deventer (Landschaft in den Ardennen, € 900.-), Jakob Gaisser (Interier, € 300.-), Johann Georg Gmelin attr. (Portrait eines Nazareners, € 400.-), Paul Felgentreff (Interieur, € 300.-), Georgius Heerebaart (Landschaft, € 800.-), Marianne Kirzinger (Griechische Szene, € 1.200.-), Alexander Koester attr. (Enten, € 1.200.-), Paul Müller-Kämpf (Windflüchter am Darß, € 1.500.-), Adolf van der Venne (Zigeunerhochzeit, € 1.200.-) oder eine 90 x 126 cm messende Campagnalandschaft von Max Schmidt (€ 3.500.-), eine erstklassige, 160 x 202 cm messende Kopie des 1945 zerstörten Gemäldes „Römisches Bad“ von Hans Makart wird bei einem Limit von € 5.000.- ebenso seine Liebhaber finden, wie eine große, 84 x 135 cm messende Schlachtenszene von Emil Hünten aus Privatbesitz, die mit moderaten € 6.000.- ins Rennen geht.


Emil Hünten (1827 - 1902), 84 x 135 cm, 1868, € 6.000.-

Der in England geborene Trainer Charles Planner jun. (1862 – 1943) trainierte bis 1917 insgesamt vier Derbysieger und gilt damit als erfolgreichster Trainer des Deutschen Kaiserreichs, aus seinem Besitz stammen neben verschiedenen Pferdebildern das wohl einzig erhaltene Portrait des legendären englischen Jockeys William (Bill) Clift (€ 400.-), dessen Urenkel Ch. Planner jun. war und vier große Gemälde aller von ihm trainierten Derbysieger von 1905, 1913, 1915 und 1917 von Emil Adam bzw. Karl Volkers (€ 1.000.- bis € 3.500.-).


Emil Adam (1843 – 1924), Die Derbysiegerin „Patience“ mit Jockey R. Huxtable,
daneben der Besitzer Graf Festetics und Trainer Charles Planner, 60 x 75 cm, 1905, € 3.500.-

Die Kunst des 20. Jahrhunderts bietet neben typischen Arbeiten u.a. von Paul Betyna (Ansicht der Berliner Museumsinsel, € 300.-), Julius Paul Junghanns (Hüteszene, € 300.-), Paul Ehrenberg (Picknick am See, € 300.-), Hugo Habermann (Damenportrait, € 400.-) oder Jan Knikker (Ansicht von Amsterdam, ohne Limit) mehrere Gemälde mit Ansichten aus Dresden und Umgebung von Hermann Kohlmann, Margarete Machholz, Richard Mauffs oder Kurt Schulze (€ 220.- bis € 450.- ) und eine umfangreiche Suite mit Graphiken von Conrad Felixmüller aus allen Schaffensperioden, der Bogen spannt sich von einem großen Konvolut mit signierten Büchern, Briefen etc. (€ 400.-) über das bekannte „Schüttel - ABC“ von 1925 (€ 600.-) bis zu der seltenen Farblithographie „Liebende Frau“ von 1918, die mit moderaten € 4.500.- angeboten wird, Arbeiten auf Papier finden sich u.a. von G. Altenbourg, H. Antes, H. Becher, G. Braque, M. Chagall, S. Dali, M. Ernst, E. Fuchs, G. Grass, R. Hamilton, H. Janssen, H. Matisse, P. Picasso, T. Ruff oder G. Uecker, ein großes Konvolut mit über 60 Arbeiten u.a. von W. Morgener, W. Hablik, H. Meyboden, R. Haizmann, B. Schulze, W. Grimm oder D. Oppenheim wird mit nur € 300.- aufgerufen.


Joaquim Claret i Valles (1879 – 1964), Liegende mit Nymphe 1926, B. 51 cm, € 600.-

Einen breiten Raum nehmen seit einigen Jahren Arbeiten osteuropäischer Künstler ein, nach den erfreulichen Ergebnissen der letzten Auktionen für ungarische und polnische Künstler (u.a. Zuschlag von € 51.000.- für ein Gemälde des Ungarn Caroly Marko), können wir auch diesmal wieder mit einem umfangreichen Angebot aufwarten, neben typischen Arbeiten u.a. von Ferencz Erdelyi (Stillleben, € 400.-), Alessio Issupoff (Fohlen auf der Weide, € 1.000.-), Laszlo Mednyanski („Letzte Sonnenstrahlen“, € 2.000.-) oder Jan Rubczak (Ansicht von Schloss Wawel in Krakau, € 600.-), kommen drei hoch interessante Arbeiten polnischer Maler zum Aufruf, ein 75 x 100 cm messendes italienisches Motiv mit mehreren Personen unter Bäumen kann dem Maler Hendryk Siemiradzki zugeschrieben werden und wird mit € 35.000.- aufgerufen, das Portrait einer in einem Lehnstuhl sitzenden jungen Frau mit lasziv übereinandergeschlagenen Beinen stammt von Jozef Mehoffer und kann auf die frühen 1890er Jahre datiert werden, das mit einem Format von 83 x 126 cm ungewöhnlich große Gemälde geht mit € 8.000.- ins Rennen, ein noch der akademischen Malweise gemaltes Stillleben mit Äpfeln und Walnüssen trägt die typische Signatur von Tadeusz Makowski und stammt noch aus der Studienzeit in Krakau um 1905, dieses interessante Frühwerk des später bedeutenden Malers ist mit € 800.- sehr günstig limitiert und wird sicherlich auf großes Interesse stoßen.


Hendryk Siemiradzki (1843 -1902) attr., 75 x 100 cm, 1890er Jahre, € 35.000.-

Besonderes Augenmerk legen wir seit Jahren auf die regionale Kunst, neben günstig limitierten Arbeiten u.a. von Hermann Freudenau, Franz Hecker, Karl Löwe, Georg Lucas, Richard Sprick oder Victor Tuxhorn (ohne Limit bis € 250.-) werden drei Werke von Bruno Buschmann (€ 400.- bis 2.500.-) und einige umfangreiche Konvolute mit Arbeiten von Paul Westerfrölke (€ 100.- bis € 300.-) angeboten, verschiedene Ansichtentassen aus der Region und vier der seltenen und gesuchten Trachtenketten aus dem Ravensberger und Mindener Raum (ohne Limit bis € 400.-) runden das Angebot ab und dürften bei den moderaten Preisen die Heimatsammler auf den Plan rufen.


Seltene Ansicht von Bielefeld, Lithographie von 1842, 18,5 x 49 cm, € 100.-

Natürlich umfasst die Offerte auch den Bereich der klassischen Antiquitäten, im Bereich Porzellan finden sich allein an die 40 Figuren und Figurengruppen des 19. und 20. Jahrhunderts von Meissen (u.a. „Freimaurer mit Mops“, € 1.200.-, Gruppe „Allegorie der Jagd“, € 300.- oder ein „liegender Kavalier mit Korb“ € 350.-) bis Nymphenburg („Englische Bulldogge“ von Konrad Schmid, € 300.-), nicht alltäglich ist eine Sammlung von „Mopsfiguren“ verschiedener Manufakturen (€ 100.- bis € 400.-), in der besonders eine unbekannte Fayencefigur des 18. Jahrhunderts auffällt.


Sammlung Mopsfiguren von Meissen, Paris etc.

Sammlergegenstände aus vielen Bereichen runden das Angebot ab, die Silbersparte bietet z.B. einen seltenen Königsberger Becher von 1716 (€ 500.-) oder ein Paar aufwendig gravierter George II. Leuchter von Gawen Nash aus dem Jahr 1736 (€ 1.200.-), bei der Asiatika fallen Figuren eines Buddhas und eines Qilins der Ming – Dynastie aus Bronze (jeweils € 400.-), eine große „gold-splash“-Vase (€ 800.-) sowie eine frühe Deckelvase von ungewöhnlicher Form mit Xuande-Marke (€ 800.-) auf , aus dem Königreich Loango stammt ein geschnitzter Loango - Elfenbeinzahn (€ 1.200.-), bei den Möbeln gefallen ein seltener französischer Renaissancetisch (€ 2.000.-) und günstig limitierte Braunschweiger Möbel des 18. Jahrhundert (€ 1.200.-), das frühe Kunsthandwerk bietet neben Steinzeughumpen, großen Barockleuchter aus Bronze und Zinn (jeweils € 150.-) oder zwei großen Barockmadonnen (jeweils € 2.200.-) ein „Palais Royale“ - Necessaire in einmalig schönem Ormolu – Kasten mit der Miniatur eines jungen Militärkadetten (€ 2.400.-), eine kleine Sammlung von Stereobetrachtern, Raumbildalben und Stereofotos mit günstigen Limits zwischen € 100.- und € 200.- runden das Angebot ab.


Buddha Shakyamuni, 17. Jhd., 20,5 cm

„Palais Royale“ Necessaire ca. 1810

Vase „hu“, wohl Kangxi, 21 cm


Wappenbrief von Ferdinand I. von Habsburg, 1558

Beendet wird unsere Auktion klassischerweise mit Schmuck, hier spannt sich der Bogen von Schmuck des 19. Jahrhunderts bis zu modernen Stücken, bei den frühen Stücken fällt neben einem einmaligen Ring mit einem großen Altschliffdiamanten von ca. 2.00 ct. mit Saphirentourage (€ 5.500.-) vor allem ein ein erstklassiges, voll beweglichen Prager Granatcollier (€ 400.-) auf, bei dem jüngeren Schmuck überwiegen Stücke mit Brillant- und Steinbesatz, ein herrliches Riviere-Armband beispielsweise bietet 59 Carré-Diamanten mit fast 10.00 ct. (€ 4.900.-), ein mit ca. 300 Brillanten besetzter Armreif ist mit nur € 1.400.- limitiert, eines der auffälligsten Exponate stellt ein herrlicher Ring mit erstklassigem Welo-Opal und Brillantentourage dar, der mit nur € 500.- aufgerufen wird, bei den Uhren wird eine auf nur € 4.200.- limitierte Rolex Oyster Perpetual Datejust Pearlmaster mit goldenem Armband in fast neuwertigem Zustand sicherlich die Sammler begeistern.


Kleine Auswahl aus unserem Ringangebot


Smaragd 3.1 ct. und Brillanten

56 Diamanten, 9.50 ct.

Boulderopal, H. 6,8 cm



------------------- Das Stammhaus bleibt im Zentrum Am Bach 1a -------------------

Thomas Sauerland & Thomas Stürmann GbR
Am Bach 1a 33602 Bielefeld
fon: 0521-9864198 fax: 0521-9864199
Mobil: 0171-8214828 und 0173-4732116
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